Newsletter März 2018

Textanzeigen im Suchnetzwerk mit neuem Trennstrich

In den Textanzeigen des Suchnetzwerkes wurden die beiden Überschriften einer Anzeige bisher grundsätzlich per Bindestrich voneinander getrennt. Google wird den altbekannten Bindestrich zukünftig durch die sogenannte Pipe ersetzen.

Die Überschriften sind folglich klarer zu unterscheiden und nicht mehr mithilfe des Bindestriches zu verbinden.

Google aktiviert Werbeblocker im Chrome Browser

Google hat am 15.02.18, nach fast einjähriger Vorbereitung den neuen Chrome Ad Filter freigeschaltet.
Wie viele Mitstreiter, hatte auch Google bereits eher erfolglose Versuche, diesen „Bad Ads“ Rummel zu stoppen. So hat sich der Internetriese jetzt der Coalition for Better Ads angeschlossen. Die Coalition for Better Ads ist ein Zusammenschluss der digitalen Werbeindustrie, die auf Basis von Nutzerbefragungen störende und aufdringliche Online-Werbeformate auszuschließt. Diese hat jetzt insgesamt 12 Werbeformen, die ab sofort als inakzeptabel gelten und somit geblockt werden.

Dies bedeutet, dass sobald ein „Bad Ad“ auf einer Website entdeckt wird, der Webmaster von Google über die Search Console und im Ad Experience Report benachrichtigt wird. Der Webmaster hat dann binnen 30 Tage Zeit, diese endgültig zu entfernen.

Neues Format „Adsense Auto Ads"

Google führt ein neues Werbeformat ein und setzt dafür auf Machine Learning und automatisierte Werbeplatzierungen. „Adsense Auto Ads“ heißt das ganze und soll smarte Platzierungs- und Monetarisierungsentscheidungen treffen.

Alles, was die Nutzer dafür tun müssen, ist, ein Code-Snippet auf ihren Seiten platzieren und entscheiden, welche Formate sie auf ihren Seiten ausspielen wollen. Über den Rest kümmert sich Google und analysiert die entsprechenden Seiten, um die optimale Werbeplatzierungen zu generieren.

Google sichert zu, dass die Auto Ads nur gezeigt werden, wenn sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gut performen werden. Wir empfehlen dem Betreiber aber trotzdem immer ein Auge drauf zu werfen.

Quelle: https://adsense.googleblog.com/2018/02/introducing-adsense-auto-ads.html

Neuigkeiten bei Bing Ads - Zielgruppen Segmentierung

Zielgruppen analysieren und gliedern wird auch in diesem Jahr ein größeres Thema. Wer Bing Ads Remarketing nutzt, weiß, wie aufwändig das Herunterladen von Reports und das Segmentieren von den einzelnen Performances ist. Daher läuft seit Ende Januar nun der Rollout der Segmentierung nach Zielgruppen.

Es kann entweder nach Zielgruppen-Name oder Kategorie, wie Remarketing, Custom und Audiences segmentiert werden. Dieser Tab ist auf sechs Ebenen verfügbar: Account, Kampagnen, Anzeigegruppen, Keywords und sogar Anzeigenerweiterungen. Parallel arbeitet Bing auch an benutzerdefinierten Zielgruppen (Custom Audiences) und kaufbereiten Zielgruppen (In-Market Audiences).

Quelle: https://advertise.bingads.microsoft.com/en-us/blog/post/january-2018/audience-targeting-reports-at-your-fingertips

Google Shopping - Entwicklung seit Marktöffnung

Seit der Klage des Europäischen Gerichtshofes wegen Marktmanipulation im September 2017, war Google gezwungen, seine Product-Listing-Plätze auf Google Shopping auch allen anderen Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Seitdem können Nutzer der Google-Suche in den Shopping-Anzeigen erkennen, von welchem sonstigen Wettbewerber die jeweilige Anzeige stammt.

Nach nun mehr 6 vergangenen Monaten hält Google noch immer knapp 98% aller sogenannten Shopping-Units inne, wenngleich es Unterschiede in den jeweiligen Branchen gibt.
Google Shopping bleibt also trotz Umstellung weiterhin dominant und nahezu komplett in der Hand von Google.

Online-Recht - Haftung für Verlinkungen

Im Herbst 2016 hatte der Europäische Gerichtshof zur Haftung von Verlinkungen entschieden, dass die Urheber von kommerziellen Links auch die Rechtmäßigkeit der verlinkten Inhalte zu überprüfen haben.

Ein Urteil des Landgerichtes in Hamburg kam im Juni 2017 zu einer anderen Auffassung. Laut diesem Urteil (Az.: 310 O 117/17) sei eine Nachforschung in den meisten Fällen unzumutbar. Auch bei einem enormen Aufwand sei eine endgültige Klärung der Rechtslage nicht immer möglich.

Für alle Werbetreibenden stellt dies selbstverständlich eine positive Nachricht dar, da nun der angelegte Maßstab deutlich geringer ausfällt.

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