Newsletter Januar 2019

Prognosen und Trends für das Jahr 2019

Die Marketing-Welt wird sich auch in 2019 stetig weiterentwickeln. Falls Sie bereits auf der Suche nach neuen Tipps für effektive Strategien sind oder nach innovativen, neuen Wegen, um Ihre Kunden gezielt zu erreichen oder es kaum erwarten können, die neuesten Marketing Trends für Ihre Kampagne auszutesten, dann werden die nächsten führenden Prognosen Ihnen dabei helfen, das Jahr 2019 erfolgreich zu starten. Eines können wir Ihnen schon verraten, es kommt wieder ausreichend Arbeit auf alle zu…

  1. Vom Multi-Channel-Marketing zum Omni-Channel-Marketing

Das Omni-Channel-Marketing basiert auf einem methodischen Ansatz, der darauf basiert, dass alle Kanäle untereinander wirksamer kommuniziert werden, um ein vereinheitlichtes Kommunikationssystem aufzubauen. Der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Kanälen ist mit am wichtigsten, um eine möglichst unbegrenzte Kommunikation zwischen Kunde und Marketer zu erreichen. Sowohl Sales, Marketing und Kundenservice müssen jederzeit auf alle Informationen über den Kunden zugreifen können.

So kann personalisierte und individuelle Kommunikation realisiert und die über die Analysen der Kommunikation erhaltenen Informationen können in andere Kanäle weitergeleitet werden. Wenn die Kommunikation effektiv beobachtet wird, erhalten Unternehmen umfangreiche Daten darüber, woran die Kunden interessiert sind und über welchen Kanal die meisten Kaufentscheidungen getroffen werden.

  1. Nutzerfreundliche mobile Websites gewinnen weiterhin an Bedeutung

Bereits im letzten Jahr haben wir auf die zunehmende Wichtigkeit von Mobiles Marketing aufmerksam gemacht. Holen Sie Ihre Nutzer also dort ab wo sie sich befinden: an ihren mobilen Endgeräten. Zwar werden weiterhin mehr Käufe am Desktop-PC vorgenommen, aber mit dem Smartphone wird oft zuerst gesucht, recherchiert oder mal schnell Kontakt aufgenommen. Jede Website sollte auch für eine mobile Ansicht optimiert sein, denn schon eine geringfügige Verlängerung der Ladezeit kann zum Verlust eines Kunden führen.

Auch Progressive Web Apps (PWAs) erobern dieses Jahr Smartphones und überzeugen durch barrierefreien Zugang und sparsame Speichernutzung. Im Vergleich zu mobilen Websites hat PWA den größeren Funktionsumfang und kann auch offline verwendet werden. Die App ist auch auf Suchmaschinen genauso gut zu finden wie eine Website.

  1. Voice-Dienste werden boomen

Sprachassistenten wie der Google Assistant „Google Home“, Apples „Siri” oder Amazons “Alexa” werden auch in 2019 stetig weiterwachsen.

Neben den Marktführern sitzen auch andere Konzerne wie Facebook, H&M und die Deutsche Telekom in den Startlöchern für eigene Smart Speaker. Es werden viele Apps für das Voice Shopping, also den Einkauf per Sprachbefehl hinzukommen – von der Essensbestellung bis zum Empfang von Nachrichten.

H&M Home hat zum Beispiel schon eine App herausgebracht, die in Kombination mit Google Assistant funktioniert. Über die App erhält der Nutzer Empfehlungen zur Raumgestaltung in unterschiedlichen Stilen. Der Modehändler Asos und die Einzelhandelskette Argos haben mittlerweile Onlinedienste für die Reservierung von Waren mithilfe des intelligenten Google Home-Lautsprechers oder eines Sprachassistenten auf dem Smartphone eingeführt.

  1. Chatbots sind auf dem Vormarsch

Bisher sind die meisten Nutzer noch skeptisch gegenüber Chatbots. Aber mit der neuen Generation der KI-Chatbots, die Informationen über den Nutzer anfordern, die gesprochene Sprache verstehen und zu einem richtigen Dialog fähig sind, kann sich das Meinungsbild bald schon ändern.

Einer dieser Chatbots ist Clare.AI, der natürliche Sprachverarbeitung verwendet und als Online-Finanzberater eingesetzt werden kann. Es gibt einen ebenfalls auf menschliche Kommunikationspartner zugeschnittenen Morph.AI für die Automatisierung des Kundensupports. 2019 könnten Chatbots damit laut dem IT-Beratungsunternehmen Msg fester Bestandteil im Kundenservice und Online-Marketing werden.

  1. Kunden noch gezielter ansprechen

Im Marketing sollte der Nutzer immer in den Mittelpunkt gestellt werden. Da Verbraucher immer stärker vernetzt und dazu noch anspruchsvoller und ungeduldiger, muss auch stärker auf Personalisierung gesetzt, werden. Die Lösung dafür wird das 5A- Modell des datengetriebenen Marketings sein, dass für audience (Zielgruppe), assets, access (Zugang), attribution und automation (Automatisierung) steht. Durch die erfolgreiche Anwendung dieser fünf Grundsätze sind Unternehmen für die digitale Transformation gerüstet und in der Lage, ihren Kunden eine positive Nutzererfahrung zu bieten.

  1. Weg von Text-Suche – 2019 wird noch visueller

Neben der sprachgesteuerten Suche wird immer mehr auch die visuelle Suche ein Thema. Nutzer laden also Bilder hoch und erhalten darüber weitere Informationen. Lens von Pinterest ist beispielsweise ein Anbieter in diesem Bereich und natürlich plant auch Google eine eigene Lösung anzubieten. Auch auf Instagram findet man immer mehr Unternehmen, die Ihre Produkte mit einem Action Button zu einem digitalen Schaufenster umwandeln. Der Nutzer braucht dafür nicht mehr auf die Website des Händlers gehen, um den Preis zu erfahren. Unternehmen müssen also nicht nur überlegen, wie sie auditiv, sondern auch visuell, gefunden werden.

  1. Augmented Reality wird breiter eingesetzt

Augmented Reality gibt es zwar schon seit Jahren, jedoch erfährt die Technologie gemeinsam mit Virtual Reality gerade einen Boom, der mit großer Wahrscheinlichkeit andauern wird. Immer mehr Unternehmen wollen beim digitalen Marketing Augmented Reality (AR) einsetzen. Hier versprechen sich die Unternehmen eine erhöhte Kundeninteraktion und somit eine erhöhte Verweildauer, besseres Storytelling und Content Marketing und eine Stärkung der Marke.

Möbelhäuser, wie zum Beispiel IKEA, nutzen Augmented Reality, um den Kunden ein besonderes Erlebnis zu bieten. Der schwedische Möbelhauskonzern hat eine AR-App namens “IKEA Place” auf den Markt gebracht, mit der Nutzer die gewünschten Möbel virtuell in seinen vier Wänden aufstellen können.

Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/insights/kreative-inspiration/10-prognosen-fuer-das-digitale-marketing-im-jahr-2019/

YouTube – Call-to-Action Extension

Ob der Abspann, die Infokarten oder die CTA: bei YouTube gibt es verschiedene Wege, um bezahlt oder organisch auf seine Marke aufmerksam zu machen. Für Video Ads sind Calls-to-Action natürlich das zentrale Moment. Doch ihr Look in der Werbung, integriert als Overlay, war bisher eher disruptiv; die Viewer hatten sich daran gewöhnt.

Google gestaltet die Rahmenbedingungen bei YouTube jedoch neu. Zuletzt wurde bereits bekanntgegeben, dass ab 2019 keine Anmerkungen, etwa die eingebauten Textboxen, mehr bei Videos auftauchen werden. Grob gesagt, wird die Funktion einfach in eine eigene Erweiterung ausgegliedert. Allerdings soll sie langfristig nicht nur für ein In-Stream Format, sondern auch für Bumper Ads und Discovery Ads zur Verfügung stehen.

Quelle: https://support.google.com/google-ads/answer/9206810

Google Chrome - Integrierter Ad-Blocker startet

Ab dem 9 Juli ist der integrierte Ad-Blocker von Chrome auch für Nutzer außerhalb der USA und Kanada erhältlich. Es geht in erster Linie um Werbeanzeigen, die besonders störend sind. Pop-ups, automatisch abspielende Videos mit Ton, extrem große Anzeigen und andere Formate sind heute sehr ungern gesehen.

Für Betreiber von Webseiten ist es einfach, sie werden vorher verwarnt und können reagieren. Tun sie das nicht, blockiert Chrome auf diesen Webseiten automatisch alle Anzeigen. Als Marktführer unter den Browsern hat Google eine große Macht. Bis jetzt sind alle Webseiten in Nordamerika und Europa den Verwarnungen nachgekommen und weniger als ein Prozent werden derzeit gefiltert. Google möchte nicht jede Werbung grundsätzlich blockieren, sondern die Nutzererfahrung verbessern, indem richtig nervende Anzeigen blockiert werden.

Quelle: https://blog.chromium.org/2019/01/building-better-world-wide-web.html

Google ändert Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung

Ab dem 22. Januar 2019 treten aktualisierte Nutzungsbedingungen sowie Änderungen an der Datenschutzerklärung bei Google in Kraft. Die bedeutsamste und rechtlich weitreichendste Änderung ist der Wechsel des Verantwortlichen. Bisher wurden die Dienste von Google LLC in den USA angeboten.

Künftig werden alle Dienste in der europäischen Union sowie in der Schweiz von der Google Ireland Limited angeboten. Damit wird das europäische Unternehmen der neue Verantwortliche, der sich um die datenschutzrechtliche Belange der Betroffenen kümmern muss.

Den Wechsel begründet Google mit der einfacheren Umsetzbarkeit der DSGVO. Somit wird auch die „One Stop Shop“-Regelung der EU eingehalten, dass es nur einen einzigen Ansprechpartner für Nutzer und Unternehmen geben soll.

Wichtig ist nun für alle Websitebetreiber, die in ihrer Datenschutzerklärung Google LLC als Verantwortlichen beispielsweise bei Google Analytics genannt haben, dies entsprechend zu ändern. Die Einstellungen und Dienste von Google erhalten keine Änderungen.

Quelle: https://policies.google.com/terms?hl=de&gl=de

Zurück

030 2000 55 900 030 2000 55 900 Sie haben Fragen?
Wir rufen Sie gerne kostenlos zurück!
Schreiben Sie uns wann!